Erhältliche Werke

"Dieses bisschen Glück..."
Stationen einer rastlosen Kindheit und Jugend, 1941-1955
Ist entstanden aus einer inneren Notwendigkeit, leidvolle Jahre aufzuarbeiten und war ein Gang durch dunkle Kammern eines jungen Lebens. Geworden ist ein umfassendes Zeitdokument, weil die Themen Religion, Sexualität, Untreue, Verrat und Selbstlosigkeit nicht ausgeschlossen sind.
Mit bloßen Füßen Kind sein
Das Lachen und Weinen der Nachkriegszeit in beeindruckender Weise erzählt.
Elisabeth Amann erinnert sich. Dabei driftet sie nicht in die Postkartenlandschaften des bäuerlichen Lebens ab. Sie entzaubert sie und zeigt sie als das, was sie sind, der alltägliche Kampf des Einzelnen ums Überleben in emotionaler und auch wirtschaftlicher Hinsicht.
Da ist das Buhlen um Liebe und Anerkennung und die Suche nach sich an einem Ort, an dem dieses Ich gefunden werden kann. So begleitet der Leser "Katharina" durch unzählige Umzüge hindurch, durch Demütigungen, Enttäuschungen und doch auch der Hoffnung auf die Möglichkeit, die Dinge zu verändern. Wer sich mit ihr erinnert, der erfährt, was ihm unlieb ist. Der begegnet einem Kind ohne festen Boden unter seinen Füßen und der trifft auch ein Mädchen, das sich seinen sicheren Schritt selbst formt. "Dieses bisschen Glück …" ist ein rundum gelungenes Erinnerungsbuch, das Ein – und Ausblicke auf den Alltag der Menschen der Nachkriegszeit bietet. Und es ist ein Abenteuer. Abenteuer sind keine Sonntagsspaziergänge. Aber genau das macht sie ja aus.
Vorarlberger Nachrichten 20. 12. 2009
"Dieses bisschen Glück..." können Sie beim Böhlau Verlag erwerben

"Frühere Hände"
Skepsis ist angebracht. Viele Lebensgeschichten, die aufgeschrieben werden, können für die Autoren sehr wichtig sein, aber sie müssen deswegen noch lange nicht veröffentlicht werden. Bei Elisabeth Amann ist das anders.
Mich fasziniert die Art ihres Erzählens. Die Autorin verzichtet auf langatmige Schilderungen, die in alle Einzelheiten gehen. Mit wenigen Pinselstrichen erfasst sie Wesentliches und teilt es überzeugend mit. So werden die Leser in eine Erfahrung hineingenommen, an der wir Anteil nehmen können, ohne dass sie uns lähmt oder erdrückt. Es ist, wie wenn etwas von der Lebenskraft der Erzählerin, die trotz aller Scheußlichkeiten nicht nachlässt, überginge. Mitten in schrecklichen Situationen zeigt sich den Menschen eine Spur von Lebenszärtlichkeit, für die die Autorin eine besonders sensible Antenne hat. Das erzählte Leben fällt nicht auseinander, eine große Kraft der Integration hält es zusammen wie das Wurzelgeflecht eines starken Baumes.
Bruno Dörig

"Mandala"
Ich darf also Ruth, diese starke, selbstbewusste in sich ruhende und doch immer wieder zweifelnde Frau eine runde – eine Mandala-Runde – im Lebenskreis begleiten. Sie kehrt allerdings nicht wie im Kreis am Ende an den Anfang zurück, sondern hat sich weiterentwickelt, weiter gedreht, also eher wie ein Rad, das sich in seiner Rundheit fortbewegt.
Die Bilder, die Elisabeth Amann im Kopf entstehen lässt sind ungewöhnlich, laden zum Meditieren, zum lange darüber Sinnieren ein.
Eines, das mich besonders beeindruckt hat, ist das "Schiff", das Ruth baut. Sie braucht dazu keine Werft, denn sie fährt mit dem Haus auf den See, der übrigens abgepumpt wird und so kann Ruth wieder in das Dorf Nebrak zurückkehren. Nebrak, ein ungewöhnlicher Name für eine Stadt, wohl ein Anagramm, genauso wie die Frau Tumra – die Armut – die Ruth anfangs häufig begleitet- verfolgt – später lässt sie sich leichter vertreiben.
Das Leben in der Natur, Erde, Steine, der Fluss haben eine große Bedeutung in Ruths Leben. Nicht die Familie, hier die Söhne, helfen ihr über die Hindernisse hinweg, sondern umgekehrt. Die Natur gibt ihr die Kraft, um die Unbill des Lebens zu ertragen – mit Würde und Anmut. Am Ende findet sie aber doch einen Menschen, der ihr zur Seite steht und sie begleitet – Augustin.
Gemeinsam versuchen sie, ihre Mitte zu finden, das Mandala zu vollenden. Ich hoffe, ein wenig von dieser Kraft mitbekommen zu haben, im Lesen auftanken, das ist es, was mir mit MANDALA gelungen ist.
Vielen Dank, Elisabeth Amann für dieses schöne, - im wahrsten Sinne des Wortes- schöne Buch!
Dr. Christine Kobler-Vierthmayr
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1972 - 1974
"Dieses bisschen Glück…" Verlag Böhlau 2009, in der Reihe: "Damit es nicht verloren geht …" , Band 61
MENSCHENBILDER Oe1 "Frühere Hände"
"Windwurf im Vorarlberger Oberland" im Heft der Rheticusgesellschaft
MENSCHENBILDER Oe1 "Frühere Hände" mit Heinz Janisch
MANDALA Auflage 1000 Stück, Hämmerle Druck, Hohenems. Mit Holzschnitten von Hugo Ender
Texte für Danilo Ortiz Delgado, Kolumbien, zur Installation KYRIE ELEISON
TERRA, ein philosophischer Text über das Werk von Anton Moosbrugger, limitierte Auflage 500 Stück, mit schwarz/weiß Fotografien von Leo Bereuter und Hugo Ender. Hrsg. Elmar Hagen. Dornbirn.
Broschüre über geistige Behinderung: "Ein Lied ging vorüber" Werner Fischer malte 9 Bilder zu diesem Thema. Ausstellung in der Galerie A4 bei Markus Keel in Feldkirch
Zahlreiche Lesungen aus "Frühere Hände" mit Diskussion über das Suchtproblem an zahlreichen weiterführender Schulen
"Frühere Hände" Neuauflage im Eigenverlag
"Frühere Hände" Bibliothek der Provinz, Weitra 1. und 2. Auflage
"Ausgesiebt" Anthologie des Autorenverbandes und als Theaterstück Aufgeführt: Feldkirch, Bregenz, Dornbirn, Rankweil
Stipendium am Landestheater Salzburg unter Ernst Fuchs
"jedes wesen trinkt raum" Lyrik, Noah-Verlag Oberegg, SG
Stipendien Bludenzer Theatertage IG-Autoren, Stehgreiftheater unter Marcel Cremer
"Mir wibar mitanand" Anthologie, Felderarchiv
Int. Bodenseetagung in Meersburg; Lesung "Barfuß zum Sirtaki"
"Barfuß".. gelesen im ORF Vorarlberg unter Dr. Haffner
"Windwurf im Vorarlberger Oberland" gelesen im ORF Dornbirn
"Barfuß zum Sirtaki" Pallottinerverlag, SG Auflage 70.000
Kurzgeschichten im "Lesebogen" KÖLA, Vorarlberg
Literaturbeilage in den Bodenseeheften, Int. Bodenseeklub
Beiträge in den Vorarlberger Nachrichten
Theaterstücke
für die heilpädagogische Schule in Rankweil
2010
2007
2004
2003
2000
1999
1995
1994
1994
"Hannalehs Rettung" – ein Lehrstück – aufgeführt am 12. März 2010 in der Zentrumsschule Rankweil
"Varenka, ein Russisches Wintermärchen" aufgeführt an zahlreichen Schulen und am Spielboden Dornbirn
"Janusz Korczak und seine Kinder" zum Gedenkjahr an den jüdischen Waisenarzt
"Der unbekannte Weg" oder: "Vertrau deinen Träumen"
"Martin, der Schuster"
"Das Labyrinth", ein Weihnachtsspiel
"Schrei aus dem Regenwald" aufgeführt im Stadtsaal Bludenz beim Theaterfestival
"Simons Weihnacht" ein Weihnachtsspiel nach dem Buch von Anneliese Lausser
"Schrei aus dem Regenwald", Regie Heiner Linder
